Bamberg. Das Erzbistum hat die Statistik für 2024 veröffentlicht. Die Zahl der Katholiken ist im vergangenen Jahr weiter gesunken und liegt nun bei 574.509 (Vorjahr: 592.340). Der Rückgang ist insbesondere auf Austritte sowie die demografische Entwicklung zurückzuführen. Gleichzeitig ist ein leichter Rückgang bei den Austritten zu verzeichnen.
Bamberg. Unter dem Leitmotiv „Erzbistum mitgestalten“ geht das Erzbistum Bamberg neue Wege bei der Unterstützung von Baumaßnahmen in den Seelsorgebereichen. Nach einer umfassenden Datenerhebung und Auswertung zu den Immobilien vor Ort wurden jetzt Eckpunkte der künftigen Gebäudestrategie festgelegt, die auf eine zielgerichtete und angepasste Verwendung der Finanzmittel abzielen.
Bamberg. Zum Kunigundentag am Samstag haben der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl und Sabine Hirschmann, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Bamberg, in einer Dialogpredigt im Bamberger Dom die starke Strahlkraft von Kaiserin Kunigunde betont, die heute wie früher ein leuchtendes Vorbild für gelebten Glauben, soziale Gerechtigkeit und den Einsatz für ein solidarisches Miteinander darstelle.
Bamberg. In seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit betont Erzbischof Herwig Gössl die Bedeutung der Fastenzeit als eine Zeit der neuen Orientierung. Angesichts globaler Unsicherheiten und wachsender Spaltungen mahnt er zur Rückbesinnung auf die Wahrheit.
Nürnberg. Erzbischof Herwig Gössl hat zum Beginn der Fastenzeit die Bedeutung von Kirchen als Zufluchtsort, „an dem ich meine Fragen, Klagen und Sorgen, aber auch meinen Dank und meine Fürbitte aussprechen kann“, hervorgehoben. Das Entscheidende, was eine Kirche wirklich kostbar und erhaltenswert mache, sei das Gebet der Menschen, das sie durchdringt.
Bamberg. Nach der Rückführung einer bedeutenden Heinrichsreliquie aus dem Germanicum in Rom im vergangenen Jahr sind die Gebeine des heiligen Bistumsgründers jetzt im Kaisergrab des Bamberger Doms bestattet worden. Die Übertragung fand am Montag auf Beschluss des Domkapitels im Rahmen eines Gottesdienstes mit Erzbischof Herwig Gössl statt.
Nürnberg. Anlässlich des dritten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine hat sich der Erzbischof Gössl für eine tiefgehende und geduldige Friedensarbeit ausgesprochen. In einem Gedenkgottesdienst in Nürnberg erklärte er: „Auch wenn die Kampfhandlungen eingestellt werden, wenn sogenannte Friedenstruppen die Grenzen sichern und irgendwelche Autokraten dieser Welt bestimmen, dass Friede ist, ist noch lange kein Friede.“
Bonn. Vor der Bundestagswahl rufen die Vorsitzenden der christlichen Kirchen in Deutschland dazu auf, für die Demokratie einzustehen und wählen zu gehen.
Die Unantastbarkeit der Menschenwürde steht im Mittelpunkt der Misereor-Fastenaktion 2025. Beispielhaft thematisiert das Katholische Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit unter dem Motto „Auf die Würde.Fertig.Los!“ die prekäre Situation der Hochlandtamil*innen in Sri Lanka. Die diözesane Eröffnungsfeier der Misereor-Fastenaktion 2025 findet am Sonntag, 16. März in Hof statt.
Ebrach – Im Jahr 2024 erhielten 81 junge Gefangene der Justizvollzugsanstalt Ebrach Unterstützung durch die Schuldnerberaterin der Caritas. Ziel der Beratung ist es, den Inhaftierten zu helfen, ihre finanzielle Situation zu ordnen und mit einem Überblick sowie einer strukturierten Ausgangslage die Haftanstalt zu verlassen.